Die an der Gestaltung des Altstadtlebens Interessierten wollen nicht nur diskutieren, sondern handeln und gründen am 11.1.1993 im Keller der Doppesstr. 17 den Aktionskreis Lebenswerte Altstadt - denn es droht eine Rückverlagerung des Durchgangsverkehrs in die Altstadt! 


Der Altstadtkreis hat ernste Auseinandersetzungen um das Fernhalten des Verkehrs aus der Altstadt vor sich, zeigt aber zuerst seine fröhliche Seite und glossiert beim Faschings-Umzug in Oberhöchstadt die Politik mit 'Märkte ohne Autos findet ihr ideal, doch was sonst mit der Altstadt passiert, ist euch egal!'


Als überparteiliche Interessengruppe informiert ALA vor der Kommunalwahl: In der Altstadt leben und arbeiten - nicht nur schlafen! 


Am 3.5. übergibt ALA ca. 500 Unterschriften zur 'Erhaltung, Verschönerung und Gestaltung der Altstadt' an Bürgermeister Wilhelm Kreß...


...und abends begründet ALA mit dem 1.Altstadttreff im Gasthaus „Alt Cronberg“ eine Gesprächsrunden-Tradition, bei der auch heute noch jeder Altstadtfreund Anregungen, Kritik und Mitarbeit einbringen kann. 


Die neue Koalition will den Durchgangsverkehr wieder durch die Altstadt führen, was den ALA zu Demonstrationen auf die Straße bringt: Nein zur Wiedereröffnung der Fr.Ebert-Str.!

Beim Altstadtreff im „Zum Adler“ konkretisiert der ALA mit 5 Arbeitsgruppen seine über das Verkehrsproblem hinausgehenden Aktivitäten. 


Natürlich rufen die Verkehrswirrungen auch in anderen Stadtbereichen Gegner auf den Plan und drei Interessengruppen sind bereit, vor das Verwaltungsgericht zu ziehen.


Der erste Auftritt des ALA beim Apfelmarkt mit der Aktion 'Mehr Mut zum grünen Pelz', einem Preis-Quiz und der Apfel/Quittenkuchen-Bewirtung ist der Einstieg in eine aktive Mitgestaltung des Altstadtlebens.